Am 28. Februar 2009 stehen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters und spielen Teile der Antigone-Inszenierung von Martin Kreidt.

Wie ist es dazu gekommen? Plattform-ProjektIm Sommer 2008 erhielt die Klasse unter der Leitung von Iris Sabath-Wetzel die Zusage, am Jugendgroßprojekt „Antigone“ (plattform-Festival 2009) teilnehmen zu dürfen. Das Ernst Deutsch Theater bietet diese Projektmöglichkeitf seit einigen Jahren an. Dabei werden jeweils vier Hamburger Schulen ausgewählt, die an einer gemeinsamen Inszenierung arbeiten. Grundzüge der Handlung werden vom plattform-Jugendclub II gespielt, in dem auch eine Oberstufenschülerin des GOA mitwirkte. Das Thema des plattform-Festivals 2009 lautete „Werte“. Martin Kreidt inszeniert in dem plattform-Großprojekt die „Antigone“ frei nach Sophokles in Bezug auf das Festivalthema. Nach den Herbstferien begannen die Proben – wöchentlich zwei Stunden, zunächst im Rahmen des Deutschunterrichts und der Klassenratsstunde. Das Ernst Deutsch Theater stellte jeder Schule einen AG-Leiter zur Seite. Die Klasse 8c wurde dabei von Gesche Lundbeck mit dem Schwerpunkt Performancetheater unterstützt. Diese authentische, freie Theaterarbeit war den Schülern anfangs recht fremd, im Laufe der Proben wurde sie ihnen vertrauter und schließlich enthusiastisch umgesetzt. Zum Jahresbeginn 2009 kamen die Gruppen der vier Schulen in Wochenendproben zusammen. Nun ließ sich erkennen, wie das Zusammenspiel der einzelnen Beiträge aussehen würde. Die Feinabstimmung erfolgte in den Nachmittagsstunden der Woche vor dem großen Auftritt. Die Schüler haben in dieser Zeit viel geleistet und gelernt. Der Erfolg der Aufführung, die zugleich den Höhepunkt der plattform-Festival-Woche darstellte, hat jeglichen Zeit- und Kräfteaufwand entschädigt. Gefreut hat die Schüler auch das große Interesse des GOA an der Aufführung: Eltern, Lehrer, Mitschüler sowie Schulleiter Volker Stockstrom und die stellvertretende Schulleiterin Birgit Böhmert waren unter den begeisterten Zuschauern. Der anschließende feierliche Rahmen gab Gelegenheit, über das Projekt und die Aufführung zu sprechen. Ein herzliches Dankeschön geht an das Ernst Deutsch Theater, das derartige Projekte möglich macht. „Wir werden auch in Zukunft alles dafür tun, damit es wieder heißt ‚GOA meets Ernst Deutsch Theater‘“, so Iris Sabath-Wetzel.

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