Erfahrungsbericht „Der Mensch im Wandel des Systems Erde“

Von Julia Schmiedeke

In unserem Profil „Der Mensch im Wandel des Systems Erde“ haben wir die Möglichkeit, zwischen zwei Fächern als profilgebendem Fach zu wählen: entweder Biologie oder Geographie. Beide werden vierstündig auf erhöhtem Niveau unterrichtet, wodurch wir tiefere Einblicke in die unterschiedlichen Themenbereiche erhalten können. Dadurch müssen wir uns erst zu Beginn des dritten Semesters entscheiden, welches der beiden Fächer das profilgebende sein sollte. Ein weiteres Ziel des Profils ist außerdem, fächerübergreifend zu unterrichten.
Besonders gut ließ dies sich im zweiten Semester bewerkstelligen, wo zeitgleich in Biologie als auch in Geographie das Thema „Ökologie“ behandelt wurde, wobei der Schwerpunkt im Bereich der „Ökologie von Gewässern“ (See und Meer) lag. Hier konnten wir unser Wissen aus dem jeweils anderen Fach gut einbringen.
Das erste Semester stand in Biologie hingegen in engem Kontakt mit Chemie, da das Semesterthema „Genetik“ war. Zu Beginn des Jahres wurden unsere Grundlagen aus der 10. Klasse wiederholt, bevor unser Wissen vertieft wurde. In diesem Bereich boten sich zahlreiche Ausflüge zu Laboren an, welche unser Kurs jedoch leider nicht wahrnehmen konnte.
Im dritten Semester haben wir das Thema „Neurobiologie“ behandelt. Wir hatten die Möglichkeit, Schweinegehirne zu sezieren, was sehr interessant war und wobei wir unser erlerntes Wissen anwenden konnten. Außerdem waren wir im Rahmen der Projektwoche im UKE, wo wir mit einer ehemaligen Magersüchtigen sprechen konnten (Thema „Ernährung“). Zwei Wochen lang hat ein Biologiestudent den Unterricht gestaltet; mit ihm haben wir uns ausführlich mit dem Thema „Muskeln“ beschäftigt.
Die Profilreise führte uns nach Dresden. Wir besuchten dort das Hygienemuseum und konnten Eindrücke aus der Radeberger Brauerei erhalten.

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