2.730, 60 Euro haben die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Oberalster (GOA) beim Sponsored Walk für den guten Zweck erlaufen: Das Geld soll den Opfern des Tsunami und der Nuklearkatastrophe in Japan zu Gute kommen, so der Wunsch der Schülervertretung, die den Spendenlauf organisiert hat. Auch rund 16 Monate nach Fukushima dauert die Nuklearkatastrophe an und es wird finanzielle Hilfe benötigt, besonders für Wiederaufbau- und Traumabewältigungsprogramme. Viele Betroffene haben nicht nur ihr Zuhause, sondern auch Angehörige oder sogar die ganze Familie verloren.
Das GOA hat sich entschlossen, den Spendenscheck an die Evangelische Mission in Solidarität (EMS), zugehörig zur Evangelischen Kirche Deutschlands, zu übergeben. Die EMS unterstützt insbesondere Gemeinden, die Menschen begleitet, die durch die Katastrophe vereinsamt und traumatisiert sind. Außerdem wurde ein Zentrum zur Überwachung von Strahlung in der Präfektur Fukushima errichtet; mit finanzieller Unterstützung der EMS sind Messgeräte angeschafft worden, um die Strahlenwerte in der Gegend und in Lebensmitteln zu messen. Die Spende wird verwendet für Kindertagesstätten und (kirchliche) Schulen, die von den Folgen der Katastrophe betroffen sind – es werden Aufbaumaßnahmen finanziert und Kindern aus betroffenen Familien wird der kostenlose Kindergarten- oder Schulbesuch ermöglicht. „Ich finde es wunderbar, dass Schüler so viel Geld sammeln; es zeigt, dass sie sich anrühren lassen vom Leid anderer Menschen“, so Pastor Dr. Klaus Schäfer, der das Geld als Direktor des Zentrums für Mission und Ökumene der Nordkirche weltweit entgegennahm.

Bildunterschrift: Pastor Dr. Klaus Schäfer (Mitte) erhielt den Spendenscheck von Tanja Hübbe-Tiedemann (Rechnungsführerin beim Schulverein). Schulleiter Volker Stockstrom (rechts) freut sich darüber ebenso wie die Sechstklässlerinnen Sophie Christiansen (oben links) und Hannah Tiedemann, die beim Spendenlauf 12 Runden schafften.

 

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