Von Hanna Kubik

Dass Ursula Mersiowsky den Ausspruch „Mathe?! Kann ich nicht!“ nicht akzeptiert, ist Schülern und Lehrern bekannt. Nun setzt sie sich noch stärker für „ihre“ Fächer ein. Die Physik-, Mathe- und Informatiklehrerin berichtet:

Obwohl es in der Vergangenheit immer Frauen und Mädchen gab, die sich für die Naturwissenschaften begeistern konnten, so sind doch die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) – nicht nur am GOA – vor allem eine Domäne der Jungen. Das „Natur und Technik“ – Profil wird von den meisten Mädchen kaum in die engere Wahl bei den Oberstufenprofilen gezogen.

Dass den Mädchen dadurch die Chance auf interessante, sichere und erfolgversprechende Berufe entgeht, ist sicher nur den wenigsten bewusst. Das wollen wir am GOA ändern und deshalb freuen wir uns, dass wir in dem deutschlandweit einmaligen Projekt mint:pink als eine von acht Hamburger Schulen teilnehmen dürfen.

Ziel des Projekts ist es, die Mädchen zu ermutigen, dem MINT-Bereich mit mehr Neugier zu begegnen und Fehlinformationen über Naturwissenschaften und Naturwissenschaftler aus dem Weg zu räumen, so dass in Zukunft in unserem „Natur und Technik“ – Profil neben begeisterten Jungen deutlich mehr ambitionierte Mädchensitzen werden.

Teilnehmerinnen an dem Projekt sind aufgeschlossene Mädchen aus allen neunten Klassen der Projektschulen, die von März bis Dezember 2014 erfahren werden, was man mit MINT alles machen kann und welche spannenden Studiengänge und Berufe sich dahinter verbergen.

Neugierig geworden? Die ausführliche Projektbeschreibung finden Sie unter:

www.mintpink.de


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