Von Charlotte Radtke, SI

Abitur geschafft und wie geht es dann weiter? Was will ich studieren? Welches Berufsfeld interessiert mich? Fragen, über die jeder von uns früher oder später stolpern wird. Um uns Schülern bei der Beantwortung dieser Fragen zu helfen, organisieren die  Hamburger Universitäten jedes Jahr Unitage, aber auch das GOA hilft uns bei der Beantwortung, der Fragen, indem Jahr um Jahr eine Berufsbörse für Schüler der 9.- 12. Klasse stattfindet.

Wie auch in den Jahren zuvor, konnten sich alle Oberstufenschüler in Hamburg an den Unitagen am 18. und 19. November über Studienfächer an verschiedenen Unis und Hochschulen informieren und ein bisschen ins Studentenleben reinschnuppern.

Unter den teilnehmenden Universitäten war die Hamburger Uni dieses Jahr leider nicht vertreten, dafür aber alle anderen Hochschulen und Universitäten in Hamburg. Zusammen boten diese auch ein großes Spektrum an Veranstaltungen und Informationsständen, die man besuchen konnte. Es gab also genügend Termine, um zwei schulfreie Tage zu füllen. Es ging also am 18. November, nach einiger Vorbereitung,  morgens an der S-Bahn Poppenbüttel los. Unser erster Weg führte uns an die HCU, die ihren Hauptstandort leider noch nicht in den schönen Räumen in der Hafencity hat, sondern in einem weniger schönen Komplex in Barmbek.

Dort angekommen sah man schon Schüler aus einem Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Rasenfläche ein- und ausgehen. Über den Eingangstüren war ein großes Willkommensplakat aufgehängt. Hier waren wir also richtig! In dem Gebäude waren mehrere Stände aufgebaut, an denen jeweils Studenten oder Dozenten standen, die bereit waren uns etwas über einen bestimmten Studiengang zu erzählen und Fragen zu beantworten. In einer Ecke war ein kleiner improvisierter Hörsaal, in dem  Professoren ihre jeweiligen Fächer vorgestellten. Als wir hineingingen, erzählte eine  Dozentin gerade etwas über den Studiengang „Die Kultur der Metropole“ und danach haben wir uns noch eine kleine Vorstellung des Studiengangs „Stadtplanung“ angehört.  Am nächsten Tag sind wir noch zur HAW gefahren und haben uns eine Vorlesung zum Thema: „Ein Semester im Ausland“ angehört. Außerdem gab es auch noch Veranstaltungen, an der TUHH, die sehr sehenswert und informativ waren. Ich hätte mir selbst noch gewünscht, dass die Uni Hamburg auch an diesen Tagen teilnimmt, um eine noch größere Auswahl zu haben, sie bietet allerdings im Februar noch einmal eigene Informationstage an.

Am Wochenende ging es für uns dann weiter zur Berufsbörse. Am 23. Novemver von 10 bis 13 Uhr konnten sich alle Schüler des Gymnasiums Oberalster bei Eltern und Freiwilligen über verschiedene Berufe informieren. Vom Ingenieur über den Lehrer bis zum Schauspieler war für jeden etwas dabei.

Dieses Jahr ging es nicht nur um den späteren Beruf, sondern auch um Studiengänge. Von verschiedenen Universitäten waren Professoren eingeladen, die in einstündigen Vorträgen den Oberstufenschülern etwas über ihr Studiengang erzählt haben.

So war uns auch in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben, uns umzusehen und uns eine Meinung zu bilden, die sicherlich jedem bei seiner Entscheidungsfindung hilft.

   
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