Von Catharina Ahrens und Lisa-Marie Oehlert, S III

Hamburg, 09:32 Uhr. Treffpunkt Hamburg Airport, Terminal 2. Wir, die S II des ersten Medienprofils des Gymnasiums Oberalster, machten uns auf den Weg in Bayerns Landeshauptstadt München.

Dort angekommen, fuhren wir mit der Bahn in die überraschend saubere und moderne Jugendherberge etwas außerhalb der Innenstadt. Topfit von der Reise und außerordentlich gut erholt von dem turbulenten Flug machten wir uns auf den Weg zum Schloss Nymphenburg. Es beeindruckte uns mit seinen schönen Gemälden und imposanten Sälen, sodass manches Mädchen sich vorstellen konnte, dort später einmal zu heiraten.

Nach einem ereignisreichen Tag erwartete uns am nächsten Morgen noch mehr Action. Einige Schüler waren bereits in Hamburg damit beauftragt worden, eine Stadtführung zu organisieren, wovon der erste Teil am Dienstag präsentiert wurde. Durch genügend Vitamin-B konnte unsere Tutorin Hannah Kubik ein Treffen mit dem stellvertretenden Chefredakteur des „Focus“, Gerald Selch, vereinbaren, den wir dann in seiner Redaktion besucht haben.

Bei Cola und Gratiszeitungen nahm er sich viel Zeit für uns und beantwortete gerne alle Fragen zu Printmedien und Journalismus, die wir bereits im PGW-Unterricht gesammelt hatten. Abends blieb uns genug Zeit, als Profil einige für München typische Lokalitäten (Hard Rock Café, etc.) aufzusuchen und im Anschluss in einer netten Runde den Abend ausklingen zu lassen.

Die Stadtführung wurde am nächsten Tag fortgesetzt, zusätzlich haben wir die Alte Pinakothek (Museum) besucht, wo wir uns auf die Brueghel-Ausstellung konzentriert haben. Den Nachmittag nutzten wir, um einen Grillabend vorzubereiten, der ein voller Erfolg wurde. Die Abendstimmung am Isarufer war etwas, was wir für immer mit dieser Reise verbinden werden.

Am nächsten Tag folgte eine Führung durch das jüdische Museum, die wirklich sehr empfehlenswert ist. Schockierend war zum Beispiel, dass das Museum und die benachbarte Synagoge rund um die Uhr von Zivilpolizisten überwacht werden, da die Gefahr eines Anschlages besteht. Dies war in der Vergangenheit keine Seltenheit.

Die verbliebene Zeit bis zum Abendessen nutzten wir, um Andenken zu ergattern, das ein oder andere Schnitzel zu essen und die bayrische Harmonie auf dem Marienplatz zu genießen. Abends fand als Abschluss der Reise ein alternatives Theaterstück in den Münchener Kammerspielen statt. Frei nach einer griechischen Sage von Orestes kann man sagen, dass es sich doch sehr von herkömmlichen Theateraufführungen unterschied; nichtsdestotrotz ein Erlebnis wert.

Völlig übermüdet und wehmütig stiegen wir am nächsten Morgen wieder in den Flieger Richtung Hamburg und waren begeistert von unseren neu erworbenen Bayerischkenntnissen.

Abschließend möchten wir uns gerne im Namen des gesamten Profils bei Alexa Giele und Hannah Kubik für die tolle Organisation und eine unvergessliche letzte Klassenreise bedanken.

 

 

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