Zum Schuljahresende wird am Mittwoch, den 10. Juli, um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums, Alsterredder 26, eine ganz besondere Theaterperformance aufgeführt: Ein „Interkulturelles Maskentheater“ bringt elementare Gefühle wie Wut und Einsamkeit, Ängste und Sehnsüchte, sowie die Suche nach Heimat und die Hoffnung auf ein friedvolles Leben zum Ausdruck. Auf der Bühne stehen dabei nicht nur Schülerinnen und Schüler des Alstertaler Gymnasiums, sondern auch jugendliche, unbegleitete Flüchtlinge, die derzeit in der Erstversorgungseinrichtung im Petunienweg 100 leben. Zuvor fertigen die Jugendlichen die Masken gemeinsam im Rahmen einer Projektwoche an. Dabei können allerlei skurrile Gestalten, Clowns, Vogelwesen, Fabeltiere und Dämonen Gestalt annehmen und innere Vorgänge sichtbar machen. Der renommierte Theaterpädagoge Lutz Pickardt leitet den Workshop, bei dem gespielt, gesungen, getanzt, in die Techniken des Maskenspiels eingeführt und mit Körpertheater experimentiert wird. Eine Fotodokumentation des Kooperationsprojektes rundet die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist frei, neben Schülern, Lehrern und Eltern sind interessierte Nachbarn herzlich eingeladen. Spenden für die Erstversorgungseinrichtung im Petunienweg werden gern angenommen.
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