Am Montagmorgen erwartete uns der HSV-Bus am GOA. Nach einer zweistündigen Fahrt erreichten wir die Jugendherberge in Lüneburg. Schnell bezogen wir unsere Betten und Zimmer, um dann von einem Mitarbeiter der Jugendherberge die Regeln erklärt zu bekommen. Absolute Bettruhe um 22.00 Uhr wollten wir eigentlich nicht hören. Zum Mittag gab es Würstchen mit Brot, die uns für die Stadtrallye reichen sollten.

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Startpunkt der Rallye: Das Salzmuseum in Lüneburg. Die Rallye führte uns zum „Platz am Sande“, zum Kalkberg, zum alten Krahn und zur St. Michaeliskirche. Am Rathaus trafen wir uns, um unsere Ergebnisse zu vergleichen. Im Anschluss erklärte uns die Stadtführerin die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Lustig war das „schwangere Haus“, dessen Außenmauer sich aufgrund des Regens aufgebläht hatte, da die Mauer aus Gipsstein besteht. Abends verbrachten wir in unseren Zimmern.

Nach einem leckeren Frühstück gingen wir zum Salzmuseum. Während der Museumsführung durften wir selber Salz sieden. Das hat Spaß gemacht und wir wurden hungrig. Zum Glück hatten wir morgens Lunchpakete geschmiert. In der Schmiede, zu der wir im Anschluss fuhren, haben wir ein Wachstäfelchen gebaut. Den Griffel – das ist ein Bleistab, mit dem man auf einer Wachstafel schreiben kann – dazu durften wir selber schmieden. Nach einem zweistündigen Bummel in Lüneburg fielen wir über die Pizza her, die es in der Jugendherberge zum Abendbrot gab. Abends wurden die Rollen für das Mittelalterfest verteilt.

Der nächste Tag war der „Mittelaltertag“. Eingeteilt in Gruppen fingen wir an, Tonketten und Holzwürfel zu basteln. Mittags gab es versalzenen Milchreis! Nachmittags verschönerten wir die Tonketten mit Muscheln, filzten, spielten oder machten Fingerweben. Die Einheit vom Workshop „Bogenschießen“ war besonders toll. Abends haben wir uns verkleidet und ein Mittelalterfest gefeiert, wobei wir etwas gegessen haben. Wie im Mittelalter üblich wurden auch einige von uns an den Pranger gestellt.

Unser letzter Tag begann mit einem Jonglageworkshop. Neben zwei Shows durften wir selbst ausprobieren zu jonglieren. Nachmittags besuchten wir das Kloster Lüne. Dort hatten wir eine Führung und konnten das Fingerweben weiter ausprobieren. Abends packten wir unsere Koffer und bereiteten uns auf die Heimreise vor.

Der letzte Morgen bestand aus Frühstück, Zimmer aufräumen, Betten abziehen und saubermachen. Zwei Mädchenzimmer belegten den 1. Platz des aufgeräumtesten Zimmers. Müde und mit vielen Erlebnissen fuhren wir nach Hause.

von Noemi (6b)

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