Ende Mai wurde der bundesweite Sonderpreis „Jugend forscht Schule 2018“ der Kultusministerkonferenz verliehen. Das Gymnasium Oberalster wurde für sein Engagement mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden gezielt Schulen unterstützt, die nachhaltige Strukturen schaffen und die altersadäquat und zeitgemäß die naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken.

Eine Jury, bestehend aus den Ländervertretern im Kuratorium und einer Vertreterin der Stiftung Jugend forscht, nominierte die drei finalen Preisträger. Prof. Dr. R. Alexander Lorz vom Hessischen Kultusminister überreichte Dr. Widmann in Darmstadt den Preis.

Dr. Widmann empfindet den zweiten Platz als „eine tolle Auszeichnung für das Gymnasium Oberalster. Diese Platzierung ist umso stärker zu gewichten, da wir ein Gymnasium sind, das nicht nur in den Naturwissenschaften Kompetenzen nachhaltig fördert, sondern auch in den Gesellschaftswissenschaften, Künsten und Sprachen sehr aktiv ist.“

Jedes Jahr reichen im Schnitt 40 Schüler des GOA je nach Altersklasse ihre Arbeiten im Regional-Wettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ ein.

Dieses Jahr erhielten sieben Schüler/-innen (Emma Hilgenstock und Tale Benedix; Katharina Gundermann und Alexander Gundermann; Anna Polensky und Yeseul Kang sowie Fabian Lucht)im regionalen Wettbewerb den ersten Preis und konnten ihre Arbeiten auf Landesebene präsentieren.

Vier Schüler erzielten dann im Landeswettbewerb von Jugend forscht einen zweiten Platz. Die Arbeit von Fabian Lucht zum Thema „Haben Bioäpfel mehr Aroma als konventionell erzeugte Äpfel?“ wurde auch im Landeswettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Ende Mai im Bundeswettbewerb erzielte seine Arbeit jetzt einen fünften Platz.

Für eine Auswahl zur Jugend forscht Schule ist aber nicht nur die hohe Anzahl der Einreichungen entscheidend, auch die Qualität der eingereichten Arbeiten ist ausschlaggebend für das Erreichen der notwendigen Punkte. Außerdem wird die Einbindung des Wettbewerbes in den naturwissenschaftlichen Unterricht, sowie regionale Kooperationen zur Unterstützung der Schüler/-innen und fächerübergreifendes Lernen besonders in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften) bewertet.

Die Betreuungslehrer des GOA Stephan Maaß und Dr. Björn Herber sind stolz auf alle Wettbewerbsteilnehmer: „Wir geben interessierten Schülerinnen und Schülern bereits in Klasse 8/9 im Wahlpflichtbereich die Möglichkeit, am Wettbewerb „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ teilzunehmen. Im Life-Science Profil an der Oberstufe wird dieses fortgesetzt. Dadurch bekommen sehr gute Schüler/-innen die Möglichkeit an und vielleicht auch mal etwas über ihre Leistungsgrenzen zu gehen und noch nicht so erfahrene Schüler/-innen werden an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt. Sämtliche notwendigen Kooperationen planen wir im Bedarfsfall gemeinsam mit unseren Wettbewerbsteilnehmern.“

 

Das Foto wurde uns freundlicherweise von der Stiftung Jugend forscht e. V. zur Verfügung gestellt.

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