Zu Schuljahresbeginn haben alle GOANER/innen von Klasse 5-10 einen hausinternen Schulplaner erhalten – ein Novum an unserer Schule. Schon seit längerem als Idee im Raum,  wurde er nun realisiert. Mit IServ haben wir inzwischen ein weitgehend funktionierendes Verteilersystem für die allgemeine Kommunikation – eines für die individuelle fehlte allerdings noch.

Hintergrund des Ganzen ist, dass nicht nur Lehrer/innen, sondern auch Eltern und Schüler/innen eine „Zerfaserung“ der internen Kommunikation bemerkten. Dass Hausaufgaben und Referate zum Teil nicht fristgerecht fertig, Tests schlecht ausgefallen waren und Unstimmigkeiten bei Fehlzeiten entstanden, lag zum Teil an der Vielfalt der Notiz- und Kommunikationstrumente: Entschuldigungs- und Hausaufgabenhefte, lose Zettel u.v.a.m.. Die einen nutzten alles, andere gar nichts davon. Zudem gingen Mitteilungen der Lehrerschaft manchmal als Ranzenpost, mal per Mail oder auch per Anruf raus.

All das kostete Zeit und Nerven: deshalb, und auch um den Schülerinnen und Schülern anhand einer verbesserten Struktur einen größeren Lernerfolg zu ermöglichen, wurde der Schülerplaner eingeführt. Er dient u.a. dazu, die Selbstorganisation zu verbessern und dadurch das selbständige Arbeiten zu fördern. Für Eltern ist der Schülerplaner ein hilfreiches Tool, um Entschuldigungen einzutragen und mit den Lehrern zu kommunizieren, aber auch schulische Regelungen und Organisationsstrukturen schnell im Blick zu haben.

Was findet sich im Schulplaner?

  • Hausaufgaben- und sonstige Planung (z.B. Projektarbeiten)
  • Zeiteinteilung
  • Stundenplan- und Klassenarbeitenübersicht
  • Entschuldigungsverwaltung
  • direkte Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern
  • Organigramm der Schule, wichtige Kontaktpersonen und Lehrerschaft
  • Zensurenübersicht
  • Informationen zum Nachschreiben von Klassenarbeiten oder Unterrichtsbefreiung
  • … und vieles mehr.

Eine Herausforderung bei der Entwicklung des Planers war, dass nicht für jede Stufe ein Planer entworfen werden konnte, da die Kosten für den Druck sonst zu hoch geworden wären, weswegen ein Planer für die Klassenstufen 5-10 realisiert wurde. Manche Empfehlungen im Umgang damit sind dementsprechend mit Augenmaß bzw. stufenangemessen zu betrachten (beispielsweise das Abzeichnen am Ende jeder Woche). Die Unterstützung der Eltern, vor allem in jüngeren Jahrgängen, ist wichtig, indem sie beispielsweise regelmäßig den Planer nach Mitteilungen der Lehrer durchsehen, schauen, ob Hausaufgaben eingetragen sind etc., aber auch die Entschuldigungen konsequent in den dafür vorgesehen Seiten eintragen. Auf dieser Basis wird der Schuljahresplaner zum Instrument, das allen Beteiligten Vorteile verschafft. Es lohnt sich also, sich damit vertraut zu machen und sein Kind in der konsequenten Nutzung zu begleiten.

Da es sich um einen Prototyp handelt, kann noch einiges optimiert werden: Über Verbesserungsvorschläge oder sonstige Hinweise (am besten per Mail) freue ich mich deshalb sehr.

 

Claudia Seeler (Verantwortliche für den Lernplaner)

 

Leider gab es ein paar Fehldrucke innerhalb des Kalendariums, sodass es wichtig ist, den Kalender einmal komplett durchzublättern und zu schauen, ob alle Monate bzw. Wochen vorhanden sind (speziell ab Seite H32), was die Klassenlehrer/innen in der Regel aber bereits durchgeführt haben. Da das momentan nur wenige Schüler/innen betrifft, kann ich gleich einen Ersatz stellen. Dazu bitte mit dem Planer zu mir kommen, um ihn einzutauschen.

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