Rund 30 Schüler des Gymnasiums Oberalster (GOA), die besonders an naturwissenschaftlichen Fächern interessiert sind, nehmen am erstmalig in Deutschland stattfindenden "Sci-Tech-Challenge" statt. Es handelt sich dabei um einen dreistufigen naturwissenschaftlichen Wettbewerb für Schüler zwischen 15 und 18 Jahren, der Jugendliche für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern und ihnen vermitteln soll, wie wichtig Wissen in diesen Bereichen für die Zukunft der Gesellschaft ist. Sponsor des von Junior Achievement-Young Enterprise (JA-YE) Europe ausgearbeiteten Programms ist die Firma ExxonMobil, die den Wettbewerb mit 500.000 Euro unterstützt. Am 22. November fand am GOA eine erste Workshop-Veranstaltung statt, im März folgte eine weitere. „Die Mitarbeiter von Exxon waren ganz begeistert von unseren Schülern – es geht auch um praktizierten Umweltschutz, den wir als Klimaschule 2010-2012 leben“, berichtete Schulleiter Volker Stockstrom. „Ihr Schulprofil entspricht in hohem Maße den Anforderungen des Projektes. Die Oberstufenprofile „Der Mensch im Wandel des Systems Erde“ oder „Zukunft gestalten“ sprechen für sich“, so Annette Wagener vom Junior-Büro Niedersachsen. In der ersten Stufe bekamen die teilnehmenden Schüler aus Deutschland, Norwegen und den Niederlanden Zugriff auf die interaktiven Lehrseiten im Internet. Anlässlich nationaler "Sci-Tech-Challenge Veranstaltungen" konnten sich die Schulteams dann im Wettbewerb behaupten. Diese Veranstaltung fand im März in Hannover statt. Ein innovatives Fahrzeug der Zukunft Am 22. März 2011 fuhren wir mit 15 Schülern der 10. Klassen nach Hannover zu der Firma ExxonMobil, um an der von ihr ausgelobten „SCI Tech Challenge 2011“ teilzunehmen. Der Wettbewerb soll Schülern Spaß an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen vermitteln und sie dafür begeistern. Neben dem GOA kamen Vertreter von vier weiteren Schulen aus Vechta, Hankensbüttel, Hannover und Sulingen. Jede der fünf Schulen schickte drei Teams mit jeweils fünf Schülern ins Rennen. Nachdem wir am Vortag Eindrücke bekommen konnten, beispielsweise in einer „Physikshow“ oder in Vorträgen zum Thema „Erneuerbare Energien“ , bestand unsere Aufgabe m nächsten Tag darin, ein Konzept für ein innovatives Fahrzeug der Zukunft, das die Effizienz erhöht, den CO2-Ausstoß reduziert und neue Kunden anspricht, zu entwickeln. Jedem Team wurde ein Arbeitsplatz mit verschiedensten Arbeitsmaterialien zugewiesen. Zuerst arbeiteten wir daran, die vielen Ideen zu ordnen und uns auf eine festzulegen. Danach überlegten wir uns, wie wir die Idee später vorstellen sollten und wozu die vielen Arbeitsmaterialien von Nutzen sein könnten. Jedes Team hatte zusätzlich einen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen, um im Internet nach notwendigem Material zu suchen sowie die Präsentation vorzubereiten. Jeder Gedankengang und Arbeitsschritt sollte schriftlich festgehalten werden und wurde später eingescannt. Während der gesamten Zeit standen uns Naturwissenschaftler und Ingenieure von ExxonMobil beratend zur Seite. Nach drei Stunden Arbeitszeit, in der Ideen, Plakate und Power- Point-Präsentationen entstanden, präsentierte jedes Team seine Ergebnisse vor einer Jury aus Wissenschaftlern im Bahlsensaal. Dafür standen uns drei Minuten für die Vorstellung zur Verfügung, an die sich noch zwei Minuten Fragezeit durch Jury und Plenum anschlossen. Insgesamt war es eine gute Erfahrung und eine Möglichkeit, Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Bereiche zu bekommen und sich mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ auseinander zu setzen. Von Jillian Morgan (10b)  
Neues vom „Sci-Tech-Challenge“-Projekt
Ein GOA-Team hat bei der zweitägigen Austragung der nationalen SCI-Tech-Challenge in Hannover im März 2012 den 3. Platz belegt und ist damit ein Siegerteam. Für die Teilnahme an der internationalen Challenge in Rotterdam im Mai hat es damit nicht ganz gereicht; dann hätte das Team unter Leitung von Gerhard Deyke den ersten Platz belegen müssen. Trotzdem haben die Schülerinnen und Schüler viel Lob und Anerkennung erfahren. Aus Sicht der Teilnehmer aus den vier zehnten Klassen war es eine Supererfahrung!  
Teilen →