Als wir uns am Montagmorgen um 10:00 Uhr am Bahnhof Altona trafen war der Großteil der 6d in heller Aufregung. Koffer wurden umhergezogen und die Eltern ein letztes Mal umarmt bevor wir in den Zug stiegen, der uns nach Westerland auf Sylt bringen sollte. Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle und nachdem wir im Fünf-Städte-Heim angekommen waren und unsere Zimmer bezogen hatten ging es los und zwar mit einer Rally. Nach einem guten Abendessen und einer Strandwanderung fielen alle, oder zumindest die meisten todmüde in ihre Betten.

Müde Gesichter und schlurfende Schritte. So sah es am Dienstagmorgen vorm Run and Dip aus. Keiner hatte Lust und nachdem Herr Waidner und Frau Wöhlke auch noch eine 16-20km lange Fahrradtour mit Leihrädern ankündigten sahen alle so aus als ob sie lieber im Bett geblieben wären. Doch das Ziel der Tour verlieh den meisten Flügel: Wir fuhren zur Sylter Welle dem Schwimmbad in Westerland, in dem es riesige Rutschen, ein Wellenbecken und zwei Sprungtürme gab. Alle hatten riesigen Spaß und dachten gar nicht mehr an die Rückfahrt. Doch alles hat ein Ende. Wir zogen uns um, traten den Heimweg an und kamen gut zwei Stunden später im Schullandheim an.

Der Mittwochmorgen begann wieder mit Run and Dip wobei das Dip wegen der Windstärke ausfiel. Nach einer misslungenen Wattwanderung und einer Besprechung ging es mit sieben Leuten und Frau Wöhlke (Der Rest hatte keine Lust) zum Bernsteinschleifen wo uns zunächst eine junge Frau etwas über den Naturschutz erzählte. Danach durften wir unsere eigenen Bernsteine schleifen und kamen gut eine Stunde später mit unseren selbstgemachten  Bernsteinketten im Schullandheim an wo wir uns schnell für die Disco fertig machten, die im Dachgeschoss bereits auf Hochtouren lief. Wir tanzten und tanzten bis wir auf unsere Zimmer gehen mussten.

Der Donnerstagmorgen begann gut: Kein Run and Dip und alle saßen pünktlich im Bus der uns ins Museum “Naturgewalten“ brachte, wo uns zuerst eine Rally quer durchs Haus führte und nachdem alle fertig waren durften wir uns das ganze Museum noch einmal in Ruhe angucken. Als wir raus gingen machten wir noch einen kleinen Umweg durch den Souvenir-Laden, den es am Ausgang gab. Danach fuhren wir per Bus nach Westerland und machten dort in kleinen Gruppen einen Einkaufsbummel. Im Fünf-Städte-Heim angekommen machten wir uns erst mal daran unsere Koffer zu packen. Nach dem Abendbrot wurden die letzten Details für die Rückreise besprochen. Danach  machten sich alle Bettfertig, um die letzte Nacht zu genießen.

Tschüss Sylt!!! So lautete das Motto am Freitagmorgen als die letzten Sachen so gut es ging in die proppevollen Koffer gestopft wurden. Nach dem Frühstück kam der Bus, der uns zum Bahnhof brachte. Der Zug hatte Verspätung und es gab Platzmangel aber die Vorfreude auf Zuhause war so groß, dass uns auch die älteren Leute die sich über uns beschwerten nichts ausmachten. In Altona angekommen standen schon alle Eltern (trotz der Verspätung) am Bahnsteig und nahmen ihre Kinder mit erwartungsvollen Gesichtern in die Arme.

Rundum war es eine tolle Klassenreise. Wir hatten alle sehr viel Spaß!

von Lotta Mertins

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