Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, haben Mads Holzmann, John-Philipp Lührs, Carolin Schelletter und Juliana Steindoch einiges gemeinsam. Sie gehen alle in die 6. Klasse, am GOA und sie sind Klassensieger im Vorlesewettbewerb geworden. Deshalb sitzen sie heute aufgeregt nebeneinander in der Bibliothek und warten, dass die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs am GOA beginnt.

Ihre Köpfe sind auf Bücher in ihrem Schoß versenkt. Leise murmelnd lesen sie, bis endlich die Jury eintrifft und Frau König die vier Vorlesenden den sechs Jurymitgliedern und anwesenden Zuhörern vorstellt.

Das Losglück bestimmt die Reihenfolge für die erste Vorlese-Runde. Hier stellt jeder sein Lieblingsbuch vor, beschreibt die ausgewählte Szene im Kontext und liest dann die gewählte Szene vor.

Nach einer kurzen Zwischenberatung der Jury geht es in die zweite Runde. Dieses Mal gibt die Jury das Buch und die Szenen vor. Keiner der Lesenden kennt das Buch „Wunder“ von Raquel J. Palacio, keiner kennt die ausgewählten Szenen. Die Vorlesenden betreten komplettes Neuland und das vor der größtenteils unbekannten Jury und den anwesenden Zuschauern. Keine leichte Aufgabe. Am Ende haben es dann alle wirklich gut geschafft. Und trotzdem muss es eine Entscheidung geben. Nur ein/-e Schüler/-in kann das GOA im regionalen Vorlesewettbewerb vertreten. Keine leichte Aufgabe: dieses Mal für die Jury.

Carolin ist die Schulsiegerin. Die Jury ist sich einig, dass sie das GOA sehr gut im regionalen Vorlesewettbewerb vertreten wird. Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmer ein Geschenk für die Teilnahme und den Klassensieg überreicht.

Es ist – wie sollte es bei diesem Wettbewerb auch anders sein – ein Buch. Jeder bekommt eines – den Lesevorlieben entsprechend.

Wir gratulieren allen Klassensiegern zu dieser tollen Leistung und wünschen Carolin viel Glück im regionalen Vorlesewettbewerb!

 

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