Am 17.11.2018 fand zum neunten Mal die jährliche Berufsbörse am Gymnasium Oberalster statt. Das breite Angebot fand großen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9-11. Die in Hamburg einmalige Veranstaltung wurde von Herrn Reimers, Herrn Lassen und Swea Lohse und Kay Mattheis aus dem Elternrat organisiert.

Über 60 engagierte Eltern stellten mehr als 300 Schülerinnen und Schülern ihren Beruf vor. Sie gaben den Schülern in kleinen Gruppen vor Ort ganz persönliche Antworten auf ihre individuellen Fragen. Valentin Holch, Filmproduzenten, dazu: „Persönliche Gespräche helfen am meisten bei der Orientierung in dieser unglaublich vielfältigen Berufswelt. Und wenn wir hier Orientierung geben können, finde ich das super.“

Die Schüler konnten einen Einblick in das Berufsleben von Lehrern, Ärzten, Politikern, Juristen, Grafikern, Schriftstellern, Apothekern und Architekten u.v.m. bekommen. Aber auch Ex-Goaner, die bereits studieren, stellten sich den neugierigen Fragen der Schüler. Ben Fuhrmann aus der 10. Klasse dazu: „Meiner Meinung nach ist die Berufsbörse hilfreich, um sich genauere Vorstellungen darüber machen zu können, was man nach der Schule arbeiten kann und dementsprechend dafür studieren sollte. Dazu war es sehr gut, dass viele verschiedene Berufsrichtungen vertreten waren, was zum einen die Möglichkeit bot, einen genaueren Überblick zu erhalten was es für verschiedene Berufe gibt und zum anderen, um sich durch die Gespräche genauer über die einzelnen Berufe informieren zu können.“ 

Valentin Lohse aus der 9a fand besonders den Beruf des Architekten spannend, denn „Architektur ist nicht nur Architektur, sondern hat mehrere Dimensionen. Man kann in den wirtschaftlichen Bereich, in den künstlerisch-kreativen Bereich oder in die Vermarktung.“

Parallel hielten diverse Akademiker aus verschiedenen Fachrichtungen in den Klassenräumen Vorträge über Studium und Beruf und erklärten den Schülern unter anderem, welche zukünftigen Berufsfelder sich daraus ergeben könnten. Für Bennet Poppelbaum, 10. Klasse, war nach dem Besuch der Berufsbörse zumindest klar, welches Berufsfeld für ihn nicht interessant ist: „Ich habe mir den Vortrag in Psychologie angehört, weil ich überlegt hatte, Psychologie als Wahlfach zu belegen. Danach war mir klar, dass Psychologie doch nichts für mich ist. Das hat eine andere Klarheit gebracht als gedacht, aber geholfen hat es auf jeden Fall. Begeistert war ich vom Berufsfeld der Cybersecurity.“

Ben Fuhrmann sah das ähnlich: „Auch Gespräche bei Berufen, die einen bisher nicht interessiert haben waren interessant, da man einen anderen Eindruck von dem Beruf bekommen konnte und dementsprechend einen besseren Einblick erhalten hat, was an dem Beruf Spaß macht, was einem vorher eventuell noch nicht so bewusst war.“ 

So konnte jede Schülerin und jeder Schüler für sich entscheiden, was sie aus der Veranstaltung mitnehmen. Weitergeholfen hat die Veranstaltung sicherlich jedem. Auf die eine oder andere Art.

Einen herzlichen Dank an alle teilnehmenden Eltern. Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich, hilft aber den Schülern, sich zu orientieren und Entscheidungen für ihre eigene berufliche Zukunft zu treffen.

 

 

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