Wie lebten Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik? Welche Freiheiten hatten sie? Und war es für Frauen im Osten wirklich leichter, Beruf und Familie miteinander zu verbinden? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“, die ab sofort im Eingangsbereich des Gymnasiums Oberalster (GOA) zu sehen ist. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e haben die Ausstellung im Eingangsbereich unserer Schule aufgehängt und damit für alle zugänglich gemacht. Die Ausstellung wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur entwickelt und von der Kulturwissenschaftlerin Clara Marz gestaltet.
Auf 20 großformatigen Plakaten und einer zusätzlichen Informationstafel zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich Frauen in den beiden deutschen Staaten lebten. Im Mittelpunkt stehen besonders die 1970er- und 1980er-Jahre. Dabei geht es um Fragen, die auch heute noch aktuell sind: Wer kümmert sich um die Kinder? Wer erledigt die Hausarbeit? Welche Berufe können Frauen ergreifen? Und wie selbstbestimmt können sie über ihr Leben entscheiden?
Historische Fotografien, persönliche Geschichten und anschauliche Texte machen diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten sichtbar. QR-Codes führen zu zusätzlichen Informationen und Videos. Die Ausstellung lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen über Ost und West zu hinterfragen. Vor allem zeigt sie: Die Geschichte der deutschen Teilung ist auch eine Geschichte von Frauen, ihren Lebenswegen und ihrem Kampf um Selbstbestimmung.
Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste des GOA sind eingeladen, die Ausstellung im Eingangsbereich zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen.
Weitere Informationen und Materialien gibt es auf der Internetseite der Bundesstiftung Aufarbeitung:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/ausstellungen/frauen-im-geteilten-deutschland


