Donnerstag, 5. November, Mittagspause. Neugierig und mit der Kamera in der Hand stehen wir vor der Mensa und beobachten ungewohnt geordnetes Gewusel: Schülerinnen und Schüler kommen durch unterschiedliche Eingänge, vor der Essensausgabe sorgt ein neues Personenleitsystem für klare Wege, am Haupteingang steht Desinfektionsmittel und beim Pavillon ein Tuchspender bereit. Es ist weiterhin voll und lebendig, aber vieles wirkt sortierter als noch vor wenigen Wochen.
Seit dieser Woche gelten in der Mensa neue Abläufe. Schulverein, Elternrat, Caterer und Schulleitung haben gemeinsam daran gearbeitet, die Ausgabe des Mittagessens einfacher, übersichtlicher und fairer zu gestalten. Besonders Schülerinnen und Schüler, die ihr Essen vorbestellt haben, sollen künftig schneller an die Reihe kommen.
Schon jetzt ist der Haupteingang in der Mittagszeit vor allem für diejenigen vorgesehen, die zum Essen kommen. Der Bereich der Essensausgabe wurde außerdem räumlich vom Kiosk getrennt. Ab Montag, 9. November, wird das System noch einmal klarer: Vorbestellerinnen und Vorbesteller kommen zuerst an die Reihe, ab 13:20 Uhr können anschließend auch diejenigen Essen bekommen, die spontan entscheiden. Für sie sollen immer Nudeln und Soße verfügbar sein.
Auch neue, unterschiedlich farbige kleine Tabletts sollen helfen, die Abläufe an der Ausgabe übersichtlich zu halten. Hinzu kommen praktische Tablettwagen sowie die neuen Hygieneangebote am Eingang.
Wie kommt das bei den Schülerinnen und Schülern an? In der 5e haben wir nachgefragt. Luis findet die neue Ordnung grundsätzlich gut: „Ich finde die neue Mensaordnung generell gut, weil man nicht lange auf das Essen warten muss. Aber schade finde ich es, dass ich nicht mit meinen Freunden essen kann.“
Diese Sorge können wir direkt ausräumen: Fünft- und Sechstklässler dürfen selbstverständlich weiterhin gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zum Mittagessen gehen, auch wenn sie selbst nichts vorbestellt haben, eigenes Essen mitbringen oder ihre Freunde einfach begleiten.
Leonidas gefällt vor allem, dass es schneller geht: „Ich finde das neue System gut, weil die Kinder, die Essen bestellt haben, nicht mehr so lange anstehen müssen. Ich finde es auch gut, dass das Essen nicht mehr so schnell ausgeht.“
Ganz eingespielt sind die neuen Abläufe natürlich noch nicht. Eine Schülerin aus der 5e beschreibt es so: „Ich finde das neue System etwas verwirrend, aber auch gut, weil die Kinder, die vorbestellt haben oder früher los müssen, rechtzeitig loskommen.“ Auch die verschiedenen Eingänge brauchen offenbar noch etwas Gewöhnung.
Positiv fällt mehreren Schülerinnen und Schülern das neue Desinfektionsmittel am Eingang auf. Eine Schülerin sagt: „Ich finde die neue Mensaordnung gut, aber auch ein bisschen blöd, weil die anderen, die nicht bestellt haben, nur durch die Tür von der anderen Seite reindürfen. Aber dafür ist es jetzt viel geordneter. Ich finde es auch toll, dass es jetzt am Eingang der Mensa Desinfektionsmittel gibt.“
Eine weitere Schülerin fasst ihren Eindruck so zusammen: „Ich finde die neue Mensaordnung viel besser und geordneter, weil es meistens drunter und drüber läuft.“ Besonders gut findet sie, dass man sich vor dem Essen die Hände desinfizieren kann. Und trotz aller neuen Regeln bleibt für sie das Wichtigste bestehen: „Insgesamt mag ich die Mensa sehr, weil man sich in den Pausen etwas Leckeres zu essen holen kann und weil man sich mit seinen Freunden unterhalten kann.“
Ein herzlicher Dank geht an den Schulverein für das finanzielle und logistische Engagement bei der Umsetzung der Veränderungen.
Nun hoffen wir, dass sich das neue System in den kommenden Tagen und Wochen gut einspielt. Wenn es irgendwo hakt oder etwas unklar ist, sagt gern direkt in der Mensa oder bei Herrn Widmann Bescheid.
Guten Appetit!

















