„Wilder Panther, Keks“: Ein Theaterstück über Sucht und Abhängigkeit

Am Freitag, den 20. März, wurde an unserer Schule in der Aula für die siebten und achten Klassen das Theaterstück „Wilder Panther, Keks“ aufgeführt. Es sollte zur Suchtprävention dienen und wurde von dem Ensemble des Theater Sehnsucht aufgeführt.

Der Regisseur des Theaters war selber einmal abhängig von verschiedensten Substanzen, hat es aber durch Hilfe geschafft, von diesen wegzukommen. Heute leitet er dieses Theater, um Leuten klarzumachen, was Drogen bewirken und wie schwer es ist, aufzuhören, wenn man einmal angefangen hat, dass man es aber trotzdem schaffen kann. Bevor wir das Stück am Freitag gesehen hatten, waren wir am Mittwoch schon einmal in der Aula, um mit dem Regisseur persönlich zu reden. Ich fand es sehr lehrreich, von seinem Leben zu hören und wie viel schwerer dieses durch die Sucht geworden war. Denn oft hat man gar keine richtige Ahnung, was eine Sucht anrichten kann. Das Theaterstück ist durch die Erfahrung des Regisseurs noch authentischer geworden.

Insgesamt muss man sagen, dass dieses Theaterstück eine altersgerechte Inszenierung einer Lebensgeschichte über Suchtmittelkonsum und Abhängigkeit präsentiert. Doch das Stück zeigt nicht nur die Abhängigkeit, sondern auch, wie eine Sucht entstehen kann, was einem einen tieferen Einblick in das Thema liefert.

Es geht in dem Stück um Max, der ein Problem mit einer Leere in seinem Körper hat. Diese stopft er zuerst mit Gummibärchen und später mit Alkohol und Tabletten. Aus seiner Sicht sind alle außer ihm selber schuld. Das alles geht so weit, dass er von der Schule fliegt. Seine Eltern sind sauer auf ihn, und seine Freundin möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Er ist am Boden. Dies hat zur Folge, dass Max so viele Drogen konsumiert, dass er in ein Koma fällt. Dort trifft er auf Engel, die ihn mit seinen Problemen konfrontieren. Er fängt an zu begreifen, was passiert ist, und kriegt am Ende zu dem Geschehenen eine neue Perspektive.
Meiner Meinung nach hat das Stück den Satz „Keine Macht den Drogen“ neu aufgerollt und mich überrascht, wie anschaulich und humorvoll man mit diesem Thema umgehen kann, was es schön gemacht hat, sich das Stück anzuschauen.

Laura Jahnke