Ego, Schrei, Femizid, Rollen, Gewalt, Wut, Selbstbewusstsein, Frauen, Männer, Egoproblem, Aggression, Ehre, Unsicherheit, keine emotionale Kontrolle, unerwartet Grenzen setzen….
Die sind Begriffe, die unsere 10.Klassen spontan nach dem Theaterstück genannt haben, welches am 2. September 2026 in der Aula aufgeführt wurde.
„Die war nicht so“ ist ein Theaterstück, das sich mit sexualisierter Gewalt und deren Folgen auseinandersetzt. Es zeigt, wie Betroffene mit Schuldzuweisungen, Vorurteilen und dem Schweigen ihres Umfelds konfrontiert werden. Dabei wird deutlich, dass die Verantwortung niemals bei der betroffenen Person liegt. Das Stück möchte sensibilisieren, zum Nachdenken anregen und dazu ermutigen, sexualisierte Gewalt nicht zu verschweigen, sondern hinzusehen und Betroffene ernst zu nehmen.
Im anschließenden Gespräch wurde mit den Schauspieler*innen gemeinsam besprochen, wo fängt Gewalt eigentlich an. Ist es ein Schimpfwort oder eine unerlaubte Berührung? Die Schüler*innen haben sehr offen von ihren Erfahrungen erzählt und Mut gezeigt, über das Thema zu sprechen.
Hier einige Stimmen der Schüler*innen zum Theaterstück:
„Das Publikum war direkt durch den Schrei gefasst. Am Anfang hat sich der Junge als friedlich und cool auf der Party gezeigt. Danach war er nach und nach respektlos und wurde lauter gegenüber seien Mitmenschen und aus seinem friedlichen Miteinander wurde dann schnell Gewalt.“
„Die Charaktere waren alle sehr dumm, also sie haben alle sehr kopflose Entscheidungen getroffen.“
„Ich fands gut, dass sie Grenzen gezeigt haben“
„Das Theaterstück hat die Emotionen von Wut perfekt dargestellt.“
„Die Szenenwechsel waren gut und die Schauspielperformance war echt gut. Es hat definitiv Spaß gemacht anzuschauen und war interessant. Das Thema ist sehr wichtig und lehrreich.“
„Die Aufklärung von einem wichtigen Problem. Das Ende hat mir nicht gefallen, da es so abrupt war.“
„Mir hat es gefallen, dass die Schauspieler*innen aktiv angesprochen haben. Das Thema sexuelle Gewalt wurde gut vermittelt“
„Mir hat es gefallen, dass schwere Themen, wie Femizid oder sexuelle Gewalt, verständlich und realistisch auf der Bühne rübergebracht worden sind.“
Wir danken den großartigen Schauspieler*innen Andina Jones, David Mullikas, Altamasch Noor, Katharina Ritmeier und Olaf Bublay als Spielleitung sowie der Hearlin Stiftung für diese wertvolle Veranstaltung.
Janna Volland






