Das Überleben der Bienen ist dank der finanziellen Hilfe durch den Schulverein gesichert!

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Immer mehr Bienenvölker sterben an der Varroa Milbe. Auch die Bienen-AG muss sich dem Kampf gegen diese Milbe stellen. Wir haben uns für eine neue Erfindung von zwei Tüftlern aus Thüringen entschieden: den Bienenvital. Dank diesem Gerät können wir nun auf die Behandlung mit Chemikalien verzichten und die Varroa Milbe auf natürlichere und schonendere Weise bekämpfen.

Die Varroa Milbe befällt die Biene bereits als Larve. Sie nistet sich in der Brutzelle ein und sorgt so für Fehlbildungen bei den Bienen. Sobald die Biene ausgewachsen ist, befällt die Varroa Milbe eine neue Larve und so kommt es zu immer mehr befallenen Bienen – bis das ganze Volk infiziert und nicht mehr überlebensfähig ist.

Bisher haben wir in der Bienen-AG Chemikalien verwendet, um die Varroa Milbe zu töten. Außerdem mussten jedes Jahr die stark befallenen Waben ausgeschnitten werden. Beides sind Faktoren, die das Wohlbefinden der Bienen negativ beeinflussen. Mit dem Bienenvital gelingt es uns nun, die Varroa Milbe mit Hitze zu bekämpfen. Dafür machen wir uns die Tatsache zunutze, dass die Varroa Milbe bereits bei 38 Grad Celsius stirbt. Die Bienen dagegen kommen mit bis zu 45 Grad ohne Probleme klar. Bei der Behandlung wird der Stock auf 42 Grad gleichmäßig erhitzt. Diese Idee ist schon seit langem bekannt, aber erst vor kurzem ist es Tüftlern gelungen ein Gerät zu entwickeln, welches eine gleichmäßige Wärmeverteilung sicherstellen kann.

Als wir von dieser Erfindung erfuhren, wollten wir sie natürlich sofort ausprobieren. Wie es aber oftmals so ist, haben Spezialanfertigungen ihren Preis. Nach bereits erfolgreicher Kooperation beim Bienenhaus, fiel es uns nicht schwer, den Schulverein für diese Idee zu begeistern, sodass sie uns bei der Finanzierung unterstützt haben. Nachdem diese Hürde gemeistert war, konnten wir das Gerät bestellen, welches dann für uns maßgefertigt wurde. Nach mehreren Wochen kam es endlich an, und wir konnten kaum erwarten es einzusetzen. Nach und nach behandelten wir die Bienenvölker und haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Nun hoffen wir, dass sich unsere Bienenvölker gesund entwickeln und freuen uns auf eine gute Ernte.

 

Jonas Fricke für die Bienen-AG

 

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