Sonnenbaden bei den alten Römern – in Trier

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„Oberalster, nächste raus!“ schallte Herrn Bachs Stimme durch die überfüllte S-Bahn. Sieben Stunden und zwei Züge später befanden wir uns in der einzigen römischen Kaiserstadt Deutschlands, Trier. Nachdem wir, der Lateinkurs der 9. Klassen, uns in der Jugendherberge eingerichtet hatten, machten wir uns abends unter der Leitung von Frau Seeler und Herrn Bach auf den Weg zum Amphitheater.

Dort erwartete uns eine großartige Vorführung des Gladiators Valerius, der uns mit beeindruckendem Schauspiel und Witz in die Antike entführte. So erfuhren wir bei einem Rundgang durch das Amphitheater eine Menge über das Leben der Gladiatoren.
Bei für uns Hamburger ungewohntem Sonnenschein betraten wir am nächsten Tag durch die Porta Nigra das Stadtzentrum Triers. Mehrere Schüler hielten kleine Vorträge über die Geschichte einzelner Bauwerke der Stadt, sodass wir auf unterhaltsame Weise mit ihr bekannt gemacht wurden. Zu den Attraktionen gehörten die Porta Nigra, die Judengasse, der Marktplatz mit dem Brunnen und Marktkreuz, das Rote Haus sowie die Konstantin Basilika und die Kirche St. Gangolf.
Anschließend starteten wir im Rheinischen Landesmuseum unter der Leitung einer engagierten Dame einen informativen Rundgang über die Geschichte der Römer und Treverer (Einwohner Triers). Schließlich erholten sich einige von uns mit Herrn Bach im Freibad. Dort beeindruckten wir die Bademeister mit waghalsigen Saltos, besonders herausragend war der von Herrn Bach.
Am darauffolgenden Tag wurden wir im Rahmen einer Vorführung von einem Zenturio zu Legionären ausgebildet. In der Porta Nigra, dem früheren Stadttor Triers, erfuhren wir während eines Rundgangs einiges über deren Leben und Ausbildung. Als Legionäre lernten wir, die Stadt vor Angreifern zu schützen und den Anordnungen des Zenturios widerspruchslos Folge zu leisten. Mit einer Menge Spaß erfuhren wir viel über die römische Geschichte und Götterwelt.
Nach einer Mittagspause besuchten wir das Karl-Marx-Museum. Ein gut informierter Mann teilte viel von seinem Wissen über Karl Marx und seiner Zeitgenossen mit uns. So frischten wir trotz der Aufregung wegen des bevorstehenden WM-Spiels gegen Südkorea mit Interesse unser bisheriges Wissen über den Kapitalismus, die Eskapaden von Karl Marx und die damalige Gesellschaft auf.
Anschließend suchten wir schnellen Schrittes einen für alle Anwesenden geeigneten Ort zum Public Viewing auf. Schließlich wurde das Dinea im Galeria Kaufhof allen Ansprüchen gerecht. Während des Spiels fieberten wir, besonders Frau Seeler, emotionsgeladen mit der deutschen Mannschaft mit. Trotz der deutschen Niederlage ließen wir den Abend gemütlich in einer Pizzeria ausklingen.
Bei der Rückfahrt verpassten wir aufgrund von Verzögerungen und Fehlansagen unseren Anschlusszug, sodass wir keine Reservierungen mehr hatten. Dennoch fanden alle einen Sitzplatz. 

Am Ende waren wir uns alle einig – wir behalten unsere Lateinreise in besonderer Erinnerung.

 

von Jella Sandstede und Margarete Seidenberg, jetzt 10b

 

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