Was ist die GOA-Stiftung?

Die GOA-Stiftung wurde 1988 gegründet, um “in einer zunehmend auf materielle Werte ausgerichteten Gemeinschaft wenigstens in der Schule noch ideelle Werte anzuerkennen“. Eine Schulgemeinschaft braucht Vorbilder – und diese sollen nicht nur im Verborgenen wirken. Wird Engagement mit einer Prämie der GOA-Stiftung ausgeszeichnet, ermutigt das auch andere Schülerinnen und Schüler, gute Ideen in Taten umzusetzen. “Mit einer Prämie aus der GOA-Stiftung wird ausgezeichnet …” lautet der Urkundentext, mit der das GOA diejenigen würdigt, die sich beispielhaft für andere eingeetzt haben.

Vorbildliches Verhalten und Engagement gegenüber anderen Menschen 

Seit rund 25 Jahren werden Schülerinnen und Schüler für vorbildhaftes soziales Engagement ausgezeichnet, zum Beispiel, wenn sie eine jahrgangsübergreifende AG gegründet und selbstständig mehrere Jahre lang erfolgreich geleitet haben, eine Blutspendeaktion initierten und durchführten, größere Schulveranstaltungen und Turniere organisiert oder über längere Zeit uneigennützig neue Mitschüler mit geringen Deutschkenntnissen unterstützt haben. Es geht nicht darum, eine individuelle Schulleistung (beste Mathematikerin, bester Sportler) hervorzuheben, sondern es soll vorbildliches Verhalten und Engagement gegenüber anderen Menschen schulöffentlich prämiert werden.

Kriterien für stiftungswürdiges Engament:

– Sinn und Wert des Handelns aus pädagogischer Sicht

– Niveau des Engagements

– Qualität, Umfang und Ausdauer (Dienst- und Opferbereitschaft)

– Art und Grad der Auswirkung des Einsatzes auf die Schulgemeinschaft

Beispiele: 

– maßgebliche Beteiligung an Gründung und Aufrechterhaltung einer AG, die länger erfolgreich arbeitet sowie sportliche Mannschaftsbetreuung

– Initiative zu und selbständige Durchführung von Sammelaktionen im humanitären Bereich

– soziale Dienst- und Hilfemaßnahmen wie freiwillige Nachhilfestunden, anhaltende Unterstützung Hilfsbedürftiger, Integrationshilfe, Kontaktpflege in Seniorenheimen, Natur- und Tierpflege

– Herausgabe einer anerkannten Schulzeitung

– selbstständige Organisation größerer Schulveranstaltungen wie Stufen-, Sportfeste, Turniere, Gründung kultureller Schultraditionen

– zeitlich und örtlich begrenzte Projekte zur Ausgestaltung, Erhaltung, Renovierung, Verschönerung der Schule besonders außerhalb des Unterrichts