7. Juli 2025

Theater-Ankündigung: Menschheit

Stellen Sie sich vor sie sind im Gefängnis. Wie fühlen Sie sich? Wie werden Sie behandelt? Wie geht es Ihrer Familie? Haben Sie dort Privatsphäre? Werden Sie verrückt? Versuchen Sie auszubrechen? Zieht Ihr Leben an Ihnen vorbei? Werden Sie ausgegrenzt? Zerfallen Sie an Isolation? Mit solchen Gedanken und Fragen haben wir uns auch beschäftigt. Wir haben uns besonders mit Emotionen auseinandergesetzt und somit schließlich ein Stück auf die Beine gestellt, welches die Themen Privatsphäre, Macht, Autorität, Ausgrenzung, Gefängnis, Isolation und Freiheit behandelt.
25. Juni 2025

Schein und Sein – Aufführungen von „Ein Held namens Theseus“

In einer Welt voller Filter, Fakes und perfekt inszenierter Realität fällt es zunehmend schwer zu unterscheiden: Was ist echt – und was bloß Content? Ob TikTok-Tanz, Instagram-Romantik oder die dramatische Enthüllung im Livestream, alles wirkt irgendwie wahr. Aber oft ist es nur Fassade. Die Grenze zwischen Authentizität und Inszenierung verschwimmt. Und wir scrollen weiter, liken, teilen – und glauben. Genau hier setzt „Ein Held namens Theseus“ an, ein Stück von Inge Arnold, das den antiken Mythos zerlegt und ihn mit der Medienlogik unserer Zeit durchrührt. Unser Held? Der Theseus. Groß, stark, gut ausgeleuchtet… und leider nicht besonders hell im Kopf.
6. Juni 2025

Ankündigung: Tatort: Lara will absolut nicht sterben! (Die Folge, die noch nicht gesendet wurde.)

In einer dunklen Gasse wird die reiche Erbin Lara tot aufgefunden. Doch die Schauspielerin, die Lara spielt, hat gar keine Lust, einfach nur die Leiche zu sein. Immer wieder taucht sie während der letzten Proben zu den Dreharbeiten einer neuen Tatort-Folge auf und stört die Szenen, in denen sie eigentlich gar nichts zu suchen hat. Sowohl die anderen Schauspielerinnen als auch die Moderatorin der Probenarbeiten sind völlig genervt von ihrem Verhalten.
8. Mai 2025

Rückblick: Theateraufführung “Dunkelziffer”

"Ein Theaterstück über alltäglichen Sexismus und den Mut, sich dagegen zu wehren: Ein Kleid ist kein „ja“. Ein Blick ist keine Einladung. Ein Erfolg ist nicht weniger wert, nur weil er von einer Frau stammt. Warum erzählen wir diese Geschichten? Weil sie immer noch passieren. Sexismus ist kein Thema der Vergangenheit, sondern der Gegenwart. Noch immer fürchten sich Frauen alleine auf dem Heimweg. Noch immer ist es in vielen Unternehmen untypisch, dass Männer Elternzeit nehmen. Noch immer gibt es Länder, in denen häusliche Gewalt nicht angemessen bestraft wird. Noch immer verdienen viele Männer mehr Geld, obwohl sie die gleiche Tätigkeit wie Frauen ausüben."
25. März 2025

Theater-Ankündigung: Dunkelziffer (8. und 9. April 2025 in der Aula)

Ein harmloser Spaziergang, der zur Mutprobe wird. Ein ständiges Abwägen: Wo ist der hellste Weg? Wer läuft hinter mir? Wen kann ich im Notfall anrufen? Ein Blick, der zu lange bleibt. Ein Satz, der zu nahe geht. Eine Grenze, die überschritten wird. Sexismus ist allgegenwärtig – in Worten, in Gesten, in Strukturen. Er steckt in vermeintlich gut gemeinten Kommentaren, in ungleichen Chancen, in der Angst, die manche jeden Tag begleitet. Mal ist er leise, mal ist er laut. Doch er ist so tief in unserer Gesellschaft verankert, dass wir häufig vergessen, was er ist: Gewalt. Dieses Stück gibt jenen eine Stimme, die häufig überhört werden.
25. März 2025

Theater-Ankündigung: Die Pfeile des Amor (3. und 4. April 2025 in der Aula)

Wer hat sie bloß erfunden, die Liebe? Das fragen sich auch Valerie und Marius, beide herzschmerz-geprüft, als sie sich das erste Mal über den Weg laufen. Zunächst noch in Schockstarre wegen ihrer gescheiterten Beziehungen, lernen sie sich bald besser kennen und erfahren das Für und vor allem das Wider des angeblich schönsten aller Gefühle. Oder wird am Ende alles nur überbewertet? Gibt es die wahre Liebe gar nicht? Im Verlauf ihrer humoristischen Odyssee durch Gegenwart und Vergangenheit durchleben Valerie und Marius – und mit ihnen etliche andere Figuren – sämtliche emotionalen Schwankungen auf der Liebes-Richterskala. Nur um am Ende zu erkennen: Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?